bootstörn in kroatien - susak

fischi`s on tour - die fortsetzung unseres törns von rab über mali losinj weiter auf die kleine insel susak. susak,  sanft hügelig, ist ein juwel der adria und bis auf wenige traktoren  bis heute autofrei geblieben. der einzige ort ist in zwei teile geteilt - das obere dorf um das ehemalige benediktinerkloster und das neuere untere dorf. das untere und obere dorf sind mit 150 treppen verbunden.

nach einer sehr ruhigen überfahrt vom stadthafen mali losinj erreichen wir nach knapp 10 seemeilen die kleine insel susak. auf dem mit 96m höchsten punkt garba steht der von weitem sichtbare leuchtturm.

wir erkunden den kleinen hafen, die eigentliche hafeneinfahrt in den alten hafen ist nur 13m breit und ein fischerboot liegt zusätzlich längseits.es wird bereits an einer erweiterung des hafens gebaut, die auch bereits beinahe fertig gestellt ist. wir sehen wasser - und stromanschlüsse, nur mooringleinen sind noch keine verlegt.

da das wetter ausgezeichnet ist, entscheiden wir die im  nordosten der insel liegende bade - und ankerbucht porat anzusteuern.  einige segelboote liegen bereits in der bucht, auch wir suchen uns einen platz und verbringen die nächsten stunden mit schwimmen, tauchen, lesen und....

wir lichten den anker und kehren zum hafen zurück. auch hier winkt uns ein netter marinero in den hafen, die hafeneinfahrt ist problemlos und der liegeplatz im innenbereich passt für uns.

der marinero gibt uns auch gleich einen kurzen überblick über die sehenswürdigkeiten - kirche , friedhof, aussichtspunkte und schönsten plätze der insel - sehr nett!

nach dem manöverschluck  der erste landgang im unteren dorf - sehr idyllisch!

die fähre aus mali losinj legt an und wahrlich sehenswert - zahlreiche touristen kommen auf die insel und der gepäckstransport durch die einheimischen vermieter erfolgt per schiebetruhe und kleinen umgebauten landmaschinen!

direkt am hafen liegt die kleine konoba ankora, wir bestellen frischen fisch vom grill - goldbrasse und wolfsbarsch mit mangold ....sehr zu empfehlen!

es wird ruhig hier auf der insel, der neben dem hafen liegende sandstrand mit den tagesgästen leert sich, der mond steht über dem kleinen kirchturm des oberen dorfes - sehr romantisch!

wir verbringen eine sehr ruhige nacht! am nächsten morgen wollen wir die insel erkunden - wir beginnen unser walking - runde die 150 stiege hinauf in das obere dorf. ein aussichtspunkt ermöglicht uns einen wunderbaren blick über das dorf und den hafen.

die meisten bewohner lebten auf der insel im und nach dem zweiten weltkrieg. danach kam es in den sechziger jahren zur großen auswanderung in die USA. seit 1985 feiert man daher auf der insel den tag der auswanderer am letzten sonntag im juli.

viele der alten steinhäuser werden nun renoviert, sind liebevoll gestaltet und ergeben mit den engen gassen ein harmonisches bild!

ein weiterer tipp zur einkehr - die konoba barbara im oberen dorf!

wir schlendern durch das dorf hinaus richtung friedhof "merine" mit vielen sehr gut erhaltenen, älteren gräbern.

auf dem rückweg kaufen wir beim bäcker frisches, ausgezeichnetes brot und im kleinen supermarkt am hafen obst und gemüse für unser frühstück.

die sonstige infrastruktur - die kleine poststation neben dem supermarkt bietet die einzige möglichkeit des geldwechsels - ein bankomat ist nicht vorhanden. weiteres gibt es eine arztpraxis, ein hotel und mehrere private anbieter von zimmern und wohnungen!

wir genießen unser frühstück an board - das frische gebäck schmeckt wirklich ausgezeichnet und checken danach den wetterbericht - es bleibt sonnig, warm und beinahe windstill...

daher ..weiter gehts es in richtung ilovik....aber das wird wieder eine neue geschichte!







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